Modulation und Echo
für Ensemble (2006, 14´-16´)

Modulation als musiktheoretischer Begriff: Übergang von einem harmonischen Zustand zum anderen - in diesem Fall ein durch Computeralgorithmen automatisierter Prozess. Zentrale Akkorde werden von den durch Suchalgorithmen generierten Einzelstimmen gemäß statistisch definierter Unschärfen umspielt. Dem steht auf rhythmischer Ebene eine stärkere Koordination gegenüber: Vier instrumentale Schichten (mit Einschränkungen die Gruppen Holz, Blech, Klavier und Mallets, Streicher) bilden Bestandteile sich über Abschnitte hinweg langsam wandelnder rhythmischer Grundmuster. Die Modulation endet mit einem formalen Widerhall. Auch: Modulation als Abwandlung des Verfahrens Modulation und Echo tonaler Musik.

Besetzung:  1(Picc)/1/1, ASax/1 - 1/1/1/0 - Mar - Vib - Pf - 2/1/1/1


Mit Unterstützung von: SKE Kultur Steiermark