Helix
für großes Orchester (1999, 16´30´´-18´)

Ein ohne Computer, aber dennoch eigentlich algorithmisch komponiertes Stück. Kontrapunktische Modelle wurden zunächst tonhöhenunabhängig auf Millimeterpapier konzipiert und dann innerhalb eines achttönigen Modus auf verschiedene instrumentale Schichten verteilt. Diesen Schichten sind einfache rhythmische Muster in proportionalem Tempo zugeordnet - sie sind in kanonischer Dynamik (parallel zum Verlauf des Ambitus der kontrapunktischen Modelle) miteinander verknüpft. Die Gesamtentwicklung folgt dabei dem Verlauf eines Orchestercrescendos.

Besetzung:  3(2 Picc)/2, Ehr/2, Es/2, KFag - 4/2, D/3/1 - Pk, 2 Pc - Pf - 12/12/9/6/6 (divided)